Marktstand

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Montag, 17. Juli 2017

Wolle von Gotlandschafen

Ich bin ziemlich sicher, dass jede geübte Strickerin am liebsten mit Naturgarnen arbeitet. Für mich trifft das jedenfalls hundertprozentig zu.
Mein Fokus war daher schon lange auf reine Schafwolle gerichtet, ganz besonders auf die von Gotlandschafen, echten Inselschafen noch dazu. Die Wolle liegt schon seit dem Winter in meinem Vorratskorb. Ein anderes Projekt hat sich als überaus langwierig entwickelt, so dass ich zwischendurch eine Pause davon brauchte, um ein schnelles Erfolgserlebnis zu bekommen.


Dieses fluffig weiche Oberteil ist ein absolutes Leichtgewicht aus Lammwolle von Gotlandschafen und rutschte mir in Windeseile von der Nadel. Das Muster ist von Garnstudio DROPS-design. Das Garn ist zweifädig verstrickt, sehr weich, anschmiegsam und wärmt durch die flauschige Haardichte. Die Wolle liegt wunderbar auf der Nadel und pflegt die Hände, weil sie noch leichte Spuren von Wollfett enthält.



Der Schal ist aus Pelzschafgarn, ebenso gewonnen von glücklichen Gotlandschafen und mit nullkommanix chemisch behandelt. Im Gegensatz zum Pullunder steckt hier mehr Arbeit drin: es brauchte etliche Wochen TV-Serien-Sofaabende, um die einfädige, fest verzwirnte Wolle zu verarbeiten. Die Mühe hat sich gelohnt, der Schal ist ein Hingucker...

 


Diese Stücke und noch einige mehr sind der Auftakt für die Wintersaison, in der bei mir bevorzugt Wolle aus Skandinavien auf dem Arbeitsplan steht.

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